TOP DOGS

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Das Thema könnte brisanter gar nicht sein: Es heißt: strukturelle Arbeitslosigkeit - es ist das Dilemma der westlichen Industrie- und Wohlstandsgesellschaft. Doch anders als sonst wird das Thema ganz vom Kopf her aufgezäumt. Nicht um Underdogs geht es hier, sondern um TOP DOGS. Um Spitzenmanager also, die im Zuge global bedingter Umstrukturierungen entlassen wurden und die sich jetzt, zwecks Schockabfederung, Enttäuschungsverarbeitung und späterer beruflicher Reintegration, in einem Züricher Outplacement-Büro zusammengefunden haben.

Wichtig ist der Perspektivenwechsel. Präsentiert wird ein Königsdrama der Wirtschaft, nicht ein Kleine-Leute-Stück. Das bugsiert das Spiel aus den Grauzonen der üblichen Sozialreportage heraus, sichert ihm überraschende Einsichten - und Witz: Ein klein wenig Schadenfreude, natürlich, ist auch

dabei - schon tröstlich zu wissen, dass es auch "die da oben" jederzeit treffen kann. Lachend, bestens unterhalten, aber immer wieder auch in Beklommenheit begreifen wird: Da ist etwas faul, nicht nur im Staate Helvetia; da bahnt sich weltweit ein ziemlich wölfischer Kapitalismus seinen Weg - in seiner Inhumanität notdürftig getarnt hinter den phraseologischen Fassaden eines dynamischen Neoliberalismus; da wird der Mensch, sofern er nicht gerade als Verbraucher benötigt wird, zunehmend überflüssig; da müssen Manager nicht nur ihre Untergebenen, sondern am Schluss auch sich selbst entlassen - das ist die groteske Logik der Ökonomie. Die Globalisierung frisst ihre Kinder.

Das Thema könnte brisanter gar nicht sein: Es heißt: strukturelle Arbeitslosigkeit - es ist das Dilemma der westlichen Industrie- und Wohlstandsgesellschaft. Doch anders als sonst wird das Thema ganz vom Kopf her aufgezäumt. Nicht um Underdogs geht es hier, sondern um TOP DOGS. Um Spitzenmanager also, die im Zuge global bedingter Umstrukturierungen entlassen wurden und die sich jetzt, zwecks Schockabfederung, Enttäuschungsverarbeitung und späterer beruflicher Reintegration, in einem Züricher Outplacement-Büro zusammengefunden haben.

Wichtig ist der Perspektivenwechsel. Präsentiert wird ein Königsdrama der Wirtschaft, nicht ein Kleine-Leute-Stück. Das bugsiert das Spiel aus den Grauzonen der üblichen Sozialreportage heraus, sichert ihm überraschende Einsichten - und Witz: Ein klein wenig Schadenfreude, natürlich, ist auch

dabei - schon tröstlich zu wissen, dass es auch "die da oben" jederzeit treffen kann. Lachend, bestens unterhalten, aber immer wieder auch in Beklommenheit begreifen wird: Da ist etwas faul, nicht nur im Staate Helvetia; da bahnt sich weltweit ein ziemlich wölfischer Kapitalismus seinen Weg - in seiner Inhumanität notdürftig getarnt hinter den phraseologischen Fassaden eines dynamischen Neoliberalismus; da wird der Mensch, sofern er nicht gerade als Verbraucher benötigt wird, zunehmend überflüssig; da müssen Manager nicht nur ihre Untergebenen, sondern am Schluss auch sich selbst entlassen - das ist die groteske Logik der Ökonomie. Die Globalisierung frisst ihre Kinder.

Informationen zum Stück
Premiere: 31. August 2013
Dauer: 90 min

Altersfreigabe: ab 15 Jahren

Ensemble

Marco Endres

Sarah Gorzelitz

Larissa Kast

Julian Körner-Schuchardt

Matthias Kromat

Peter Lenz

Marleen Nolte

Jan Rabas

Regie
: Peter Lenz

Regieassistenz: Sarah Gorzelitz

Technik: Tom Möller

Informationen zum Stück
Premiere: 31. August 2013
Dauer: 90 min

Altersfreigabe: ab 15 Jahren

Ensemble

Marco Endres

Sarah Gorzelitz

Larissa Kast

Julian Körner-Schuchardt

Matthias Kromat

Peter Lenz

Marleen Nolte

Jan Rabas

Regie: Peter Lenz

Regieassistenz: Sarah Gorzelitz

Technik: Tom Möller

Informationen zum Stück
Premiere: 31. August 2013
Dauer: 90 min

Altersfreigabe: ab 15 Jahren

Ensemble
Marco Endres

Sarah Gorzelitz

Larissa Kast

Julian Körner-Schuchardt

Matthias Kromat

Peter Lenz

Marleen Nolte

Jan Rabas

Regie: Peter Lenz

Regieassistenz: Sarah Gorzelitz

Technik: Tom Möller